Lage und Ausdehnung des Landes

Chile, das mit einer Landesfläche von ca. 756.000 km2 gut doppelt so groß wie Deutschland ist liegt im Süd-Westen Südamerikas. Es Grenzt im Norden an Peru im Osten an Bolivien und Argentinien. Mit seiner einzigartigen, geographischen Beschaffenheit erstreckt es sich eingezwängt vom Pazifischen Ozean im Westen und den Andenketten im Osten auf einer Länge von fast 4300 km und weniger als 200 km Breite von Nord nach Süd. Ebenfalls zu Chile gehört ein Teil der Antarktis sowie einige Inseln im Pazifik, von denen die Osterinsel die bekannteste ist.

Chile als Reiseland

Chile gehört zu den höchstentwickelten Ländern Südamerikas und verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur, die es zu einem beliebten Ziel für Südamerika-Reisende macht. Es ist für Südamerikanische Verhältnisse ein recht einfach zu bereisendes Land und verfügt über ein gut ausgebautes Straßennetz, eine aufgeschlossen und Gastfreundliche Bevölkerung und eine niedrige Kriminalitätsrate. Es bietet eine Weite und Einsamkeit wie es sie in Europa nirgends mehr gibt.

Bevölkerung

Die Bevölkerung des Landes bietet ein einheitliches Bild. Die Mestizen aus der früheren Verschmelzung von Spaniern und Indianern vermischte sich im Laufe der Zeit mit Einwanderern aus vielen Ländern Europas. Es bestimmt nicht wie in anderen südamerikanischen Staaten die Rasse den sozialen Status, sondern die Einkommensverhältnisse und somit die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Klasse. Einzig die indianischen Bewohner des Nordens haben einen niedrigeren Sozialstatus als die "weißen Chilenen". Im Großraum der Hauptstadt Santiago sind mehr als ein Drittel der Bevölkerung ansässig, der Norden und der Südteil Patagoniens sind nahezu menschenleer. Die Landessprache ist Spanisch. Besonders in den südlichen landesteilen wird in den von Einwanderern gegründeten Kolonien oft noch die Muttersprache verstanden und teils auch noch gesprochen. Hier ist es oft leichter, jemanden zu finden der Deutsch spricht als Englisch.

Gibt es eine ideale Reisezeit?

Eine reise nach Chile bietet die Möglichkeit zwei Sommer in einem Jahr zu genießen, die unterschiedlichen Klimazonen lassen auch Reisen zu anderen Jahreszeiten zu. Den Süden des Landes wie Patagonien besucht man am besten während des Chilenischen Sommers zwischen November und März. Das Chilenische Frühjahr und der Herbst eignen sich gut für einen Besuch in Zentralchile hier kann die Temperatur im Hochsommer Januar und Februar 30 C übersteigen. Die Atacama im Norden kann das ganze Jahr bereist werden, hier herrscht ganzjährig typisches Wüstenklima mit heißen Tages- und kühlen Nachttemperaturen. Bei Touren ins Hochland sollte man die Regenzeit von November bis März meiden denn in abgelegenen Gegenden des Altiplano können Wege unpassierbar sein.



Eindrucksvolle Landschaften

Landesteile und Klima

In Chile sind eine Vielzahl unterschiedlichte Landschaftsformen vereint. Von der trockensten Wüste der Erde, der Atacama, Wald und Seenregionen, Gartenlandschaften, undurchdringlichen Regenwäldern bis hin zu den Gletschern und Fjordgebieten im südlichen Patagonien ist hier alles zu finden.

Der Norden

Er fasziniert zum einen durch die trockenen Wüstengebiete zum anderen durch die Region des Altiplano an der Grenze zu Bolivien mit Seen und Lagunen in Höhen von über 4000m überragt von schneebedeckten Vulkanen.

Das Zentrum

In Mittelchile begünstigt das mediterrane Klima die Landwirtschaft. Wein, Obstplantagen und landwirtschaftliche Güter dominieren die sattgrüne Landschaft. Richtung Süden gibt es viele schneebedeckte Vulkane die noch Aktiv sind zu deren Füßen sich ausgedehnte Wälder erstrecken.

Der Süden

Im Süden Chiles begeistert die Szenerie des Nationalpark Torres del Paine mit kristallklaren Seen, Gletschern und steil aufragenden Granittürmen.



Chile als Motorrad-Reiseland

Empfehlenswert als Fortbewegungsmittel ist eine zuverlässige Reise-Enduro. In Chile gibt es zwei Sorten Benzin, das verbleite con plomo und das bleifreie sin plomo.