Routenvorschläge

Es bieten sich zwei große Teilstrecken an, die man miteinander verbinden kann. Ausgangs- und Endpunkt jeder Teilstrecke ist Quito.

Es handelt sich dabei nur um grobe Vorgaben, also keine detaillierten Routenbeschreibungen, denn es soll nur aufgezeigt werden, was überhaupt möglich ist. Jedenfalls bietet Ecuador eine fast unendliche Anzahl von Tourenvarianten, so dass sich, je nach Zeit und Interessen, Strecken zusammenstellen lassen.
In jedem Falle muss man flexibel sein, da manche Strecken plötzlich unpassierbar sind (z.B. durch Erdrutsche).

1.Teilstrecke:

Quito – Oriente – Sierra – Costa - Quito
Von Quito aus Fahrt in den Oriente, überwiegend auf Schotterstraßen. Aufenthalt in einer Urwald-Lodge. Rückkehr in die Sierra über Banos (1800 m), ab hier vorwiegend Asphaltstraßen. Fahrt auf die Westseite des Chimborazo (6310 m) und hinunter ins Küstentiefland. Dort fährt man hauptsächlich durch Plantagen aller Art. Rückfahrt von der Costa wieder in die Sierra, natürlich auf anderer Strecke, wobei man bei guten Sichtverhältnissen ein grandioses Andenpanorama mit einigen der höchsten Berge des Landes erlebt. Fahrt in den Cotopaxi-Nationalpark bis auf eine Höhe von ca. 4500 m. Zurück nach Quito.

Dauer: ca. 10 Tage
Länge: Ca 1100 km (z.T. Schotterstraßen)
Übernachtung (inkl. Frühstück) in Mittelklassehotels und Urwaldlodges (mit VP)

2. Teilstrecke:

Quito – Costa – Sierra – Quito
Fahrt von Quito ins Küstentiefland nach Esmeraldas. Von dort nach Süden entlang der Küste, z.T. nur wenige Meter vom Strand entfernt, mit Badeaufenthalten an mitunter traumhaft schönen Stränden. Besuch des Machalilla-Nationalparks in dem in der Zeit von Juli bis September Wale beobachtet werden können. Von der Küste landeinwärts in den Südlichen Teil der Sierra durch den tropischen Berg- und Nebelwald. Über die „Avenida der Vulkane“ zurück nach Quito.

Dauer: ca. 11 Tage
Länge: ca. 1900 km
Übernachtung in Mittelklassehotels (inkl. Frühstück)

Ablauf der Touren:

Die Tagesetappen sind zwischen 100 und 300 km lang. Es sind Ruhe- bzw. Erholungstage eingeplant, die auch zum Erkunden der jeweils näheren Umgebung dienen können.

Es werden vor der eigentlichen Motorradreise und auch danach in Ecuador, ein bis zwei Tage benötigt, um die Motorräder abzuholen und wieder zu verfrachten. Ab einer bestimmten Gruppenstärke kann eventuell ein Begleitfahrzeug für das Gepäck und Ersatzteile organisiert werden.

Reisekosten:

Die Reisekosten für beide Teilstrecken zusammen, inkl. Übernachtungen (wie angegeben), internationaler Flug und Transport des Motorrads betragen voraussichtlich 8.000 bis 10.000 DM
(Stand März/April 2001)

Über diese Reisekosten hinaus müssen weitere Kosten für Mahlzeiten, Getränke, Souvenirs, Trinkgelder, evtl. erforderliche Reparaturen, Benzin, Versicherungen eingeplant werden.

Anschlussprogramm:

Für Interessierte bietet sich im Anschluss an die Motorradreise die Möglichkeit, die Galapagos-Inseln zu besuchen. Die Regel ist dabei die einwöchige Kreuzfahrt mit einer der Jachten. Nähere Einzelheiten auf Anfrage.

Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen/Prospekte etc.