Tipps für Fehlersuche und Reparatur

Inhalt:

Ölkontrolllampe leuchtet nicht
Ladekontrolllampe
bei nur "Zündung an" nicht leuchtende Ladekontrolleuchte
Vergaser einstellen und synchronisieren
Zündung einstellen
Leerlaufschalter wechseln
Anlasser


Ölkontrolllampe leuchtet nicht

Prüfen: Zündung Anschalten Kabel vom Schalter abziehen und gegen Masse halten leuchtet die Lampe ist der Schalter defekt und muss ausgetauscht werden. Kosten 13,76 DM wenn nicht ist erst mal das Birnchen zu erneuern, besteht das Problem noch immer die Kabel mit einem Durchgangsprüfer auf Durchgang prüfen.
Öldruckschalter tauschen:
Werkzeug: Nuss 34 und Ratsche mit Verlängerung.
Beim Herausschrauben des alten Schalters Öl-Auffangbehälter oder eine alte Zeitung oder Tuch unterlegen da eine kleine Menge Öl ausläuft.
Birnchen erneuern:
Hierzu den Drehzahlmesser ausbauen (von unten zwei Kunststoffrändelmuttern lösen und Halteklammer abnehmen) mit etwas Gefummel kommt man an das Birnchen ran

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Ladekontrolllampe fängt an zu flackern, mit halber Helligkeit an zu leuchten, leuchtet mit voller Helligkeit oder leuchtet nicht

Defekte Diodenplatte wenn die Kontrolllampe immer mit voller Helligkeit leuchtet das lässt sich durch Sichtprobe prüfen, an den defekten Stellen ist meistens die Deckfarbe der Platine weggebrochen und die Dioden verkohlt. Bei Aus/Einbau der Diodenplatte Batterie abklemmen und auch die Silentblöcke der Befestigung ersetzen, da diese oft schon defekt sind. Erlischt die Kontrolllampe erst ab ca. 3300 U/min ist die Diodenplatte vielleicht nicht richtig angeschraubt, oder der Kontakt zum Motorgehäuse ist oxidiert / verbrannt. Alle Schraubübergange reinigen. Oder eine der kleinen Steuerdioden, die zwischen Platine und Kühlkörper, ist nicht mehr richtig eingelötet ( kalte Lötstelle ) mit min. 80w Lötkolben kurz nachlöten.
Der Pin einer Phase ist aus der Platine der Diodenplatte gebrannt! Da hat meine LED-Kontrolle geflackert und die Ladespannung lag bei Standgas im Bereich 11,3V , ab 3000Rpm waren dann immerhin 12,7 V auf dem IMO angezeigt.
Wenn der Limaläufer und oder die Kohlen kaputt sind, leuchtet die Kontrolllampe nicht sie wird über den Limaläuferstromkreis (Kohlen, Ankerwicklungen) mit Spannung versorgt. Das Ladelämpchen bekommt aber im Falle eines Fehlers (hier Rotor offen)die Masse über den Regler und daher glimmt sie. Haben die Kohlen keinen richtigen Kontakt zum Rotor glimmt oder brennt die Lampe (je nach Kontaktbeschaffenheit)Haben die Kohlen richtigen! Kontakt und die Wicklung ist durch (offen) brennt sie nicht. wenn ein geöffneter Rotor oder in einigen Fällen ein schlechter Spannung Regler, die Ursache [... ] waren, würde der einzige Weg, den der Lampe Strom würde reiben müssen, durch den Grundanschluß des Reglers sein. Er würde seinen normalen Weg durch den Rotor beraubt. Die Lampe würde glühen wahrscheinlich eher schwach
Läufer Prüfen: Batterie abklemmen, Limagehäusedeckel abnehmen, die zwei Schleifer vom Läufer abnehmen oder mit Streichholz o.ä. vom Kontaktschleifring abhalten, mit Multimeter, kleinster Messbereich den Widerstand der Läuferwicklung über die beiden Kupferschleifringe des Läufers messen liegt der Wert bei 3,3 Ohm plusminus 10% ist der Läufer OK. Wenn er defekt ist, keinen Messwert bzw. überlauf/unendlich abzulesen - (so, wie wenn die Messklemmen des Multimeters frei herum liegen). Ein defekter Lima-Regler reagiert stark Drehzahlabhängig. Mit einem Multimeter die Spannung an der Batterie Prüfen sie sollten bei 2000 U/min 13,68 Volt mit licht an betragen
Ist die Spannung bei geringeren Drehzahlen höher ist der Regler defekt.
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bei nur "Zündung an" nicht leuchtende Ladekontrolleuchte

Grundsätzlich gibts da zwei Varianten
1. Birne oder Kabel bzw Verbindung kaputt
3. Rotor hinüber, d.h. in der Wicklung irgendwo ein Bruch
Einfacher test: Kabelschuh von Klemme DF der Lichtmaschine abziehen und direkt an Masse bzw. Gehäuse des Stators halten. Wenn dann die Ladekontrolleuchte leuchtet ist die Lichtmaschiene defekt 1. Rotor ok, Zündung ein, Lämpchen brennt, Läuft der Motor gehts Lämpchen aus. Alles ist gut (12V vor dem Lämpchen und auch dahinter wegen Spannung von der Lima. Kein Potenzialunterschied ergo, kein Strom durch die Lampe) 2. Rotor ok, Zündung ein, Lämpchen brennt. Jetzt Motor starten. Sind die Kohlen nicht ok, also hängen sie in ihrem Schacht, z.B. wegen Dreck oder sowas, und haben deswegen keinen richtigen Kontakt zum Schleifring (im Stand ok, aber oft reichen die Vibrationen bei Motorlauf, dass sie keinen richtigen Kontakt mehr haben), geht die Erregerspannung flöten. Das führt dazu, dass die Limaspannung abfällt und damit der Potenzialunterschied am Lämpchen wieder steigt. Vorne 12V und dahinter weniger, also Strom durch Lampe, Lampe brennt. Kohlen in Ordnung bringen. Alles wird wieder gut. 3. Rotor defekt (Windungen offen) Es fliesst kein Strom durch die Lampe/Regler/Schleifring. Lampe ist und bleibt aus. Es sei denn, wie Joerg und Buchanan ausführen, es fliesst ein bischen was durch Lämpchen und Regler. Dann würde es wohl glimmen. Das war mir auch neu! Das gemeine ist, dass wenn der Rotor während der Fahrt hops geht, merkt mans nicht, weils Lämpchen eben nicht oder nur sehr schwach brennt. 4. Windungsschluss im Rotor: Lämpchen brennt immer, also merkt man gleich, dass die Liam im Eimer ist.
Vorgehensweise zum Prüfen wenn die Kontroll-Lampe bei laufendem Motor mit halber oder voller Helligkeit brennt
-Regler prüfen. Regler defekt? Ja: erneuern Nein: Zuleitung prüfen. Unterbrechung oder Kurzschluß? Ja: beseitigen Nein: Generator prüfen. Kohlebürsten defekt? Ja: Bürsten erneuern Nein: Läuferwicklung defekt? Ja: Läufer erneuern Nein: Erregerstromkreis prüfen. Erregerstromkreis unterbrochen? Ja: beseitigen Nein: Dioden und -träger prüfen. Defekt? Ja: erneuern Nein: Kabel D+/61 prüfen. Masseschluß? Ja: Kurzschluß beseitigen, evtl. Kabel erneuern.
Regler Prüfen
Kurzfassung: Stecker am Regler ab, D+ und DF mit Bueroklammer ueberbruecken, Motor an und vorsichtig (!) Gas geben. Geht die Spannung an de Batterie froehlich hoch, ist es wahrscheinlich der Regler.
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Vergaser

Vor dem reinigen und synchronisieren der Vergaser sollte das Ventilspiels und der Zündzeitpunktes bei warmem Motor korrekt eingestellt werden.
Ausbau

  • Zwei Kreuzschlitzschrauben(21) oben herausdrehen und Unterdruckkammer-Deckel(20) abnehmen. Feder(22), Membran(16) und Unterdruckkolben(13) entnehmen. Nadelhalter ausdrehen und Schiebernadel(4) ausschütteln. Membran nach Lösen der vier Befestigungs-Schrauben (18) abnehmen.
  • Feder(52b) mit Rundspitz-Zange aushängen. Befestigungsmutter(53) des Betätigungshebels(52a+b) lösen. Hebel abnehmen. Vier Kreuzschlitzschrauben(51) aus Deckel(48) des Startvergasers herausdrehen, es folgen Drehschieber-Kolben(47) mit O-Ring(49).
  • Spannbügel-Klemmung(45) an Schwimmerkammer(44) aushebeln und Deckel abnehmen. Schwimmerachse(41) mit Durchschlag austreiben und Schwimmer(3) samt Nadelventil(42, 43) abnehmen).
  • Hauptdüsenstock(1), Leerlaufdüse(5) u. Leerlaufgemischregulier-Schraube(7) herausschrauben.
Prüfen
  • Der Unterdruckkolben darf keine Riefen, Kratzer oder sonstige Beschädigungen aufweisen und muss im Vergasergehäuse ungehindert auf- und abgleiten können. Falls schwergängig: Fachwerkstatt oder erneuern.
  • Düsennadel auf Verschleiß untersuchen, sie darf keine Verbiegung oder sonstige Beschädigungen aufweisen. Membran darf keine porösen Stellen oder Risse haben. Falls defekt: austauschen.
  • Leerlaufdüsen und Hauptdüsen mit Druckluft durchblasen, keinesfalls mit Nadel oder Draht reinigen! Das feine Filtersieb am Schwimmerventil nicht mit Druckluft ausblasen, sondern mit weichem Pinsel auswaschen. Schwimmerventil darf keine Riefen oder Kerben haben.
  • Schwimmer auf Verformungen und Kraftstoff im Inneren untersuchen.
  • Gemischregulierschraube auf Verschleiß oder Beschädigungen untersuchen.
Zusammenbau
  • Vor Einbau der Düsen sämtliche Durchlässe, Bohrungen und Düsen selbst mit Druckluft frei blasen.
  • Düsennadel in Kolben einsetzen und Düsennadelschraube eindrehen. Membran auf Kolben mit Haltering (4Schrauben) befestigen, dabei darauf achten, dass Nase am inneren Rand der Membran in Kolbennut sitzt. Kolben mit Membran in Gehäuse einführen und Deckel aufsetzen, darauf achten, dass Nase am äußeren Rand der Membran in Nut des Vergasergehäuses sitzt. Feder einsetzen und Deckel mit zwei Schrauben befestigen.
  • Nadeldüse(2) und Zerstäuber(3) in Gehäuse einsetzen. Dichtring(11) einlegen und Düsenstock(10) einschrauben. Hauptdüse(1) mit Beilagscheibe(12) eindrehen.
  • Gemischregulierschraube(7) mit Feder(9) eindrehen, bis sie leicht aufsitzt, dann 11/4 Umdrehung herausdrehen (Grundeinstellung).
  • Leerlaufdüse(5) eindrehen.
  • Schwimmernadel(42, 43) und Schwimmer(40) einsetzen und durch Eintreiben des Stiftes(41) befestigen.
  • Korkdichtung(46) auflegen und Schwimmergehäuse(44) mit Klemmbügel(45) anbringen.
  • Welle des Startvergasers(47) mit Graphitfett einfetten, Starterscheibe und -welle müssen leichtgängig sein. ! Auf Stellung der Startvergaserwelle achten: Körnerpunkt auf Welle muss zur Nippelaufnahme weisen. Startvergaser(47) in Gehäuse(48) einsetzen. Startvergaser mit Dichtung(50) an Vergasergehäuse anbringen und mit vier Schrauben(51) befestigen.
  • Beide Starterhebel(52, 52a) und Federscheibe(54) auf Welle anbringen und mit Mutter(53) befestigen. Feder(52b) am Hebel einhängen.
  • Seilzüge einhängen. Vergaser an Zylinderkopfstutzen und Luftzuführung anschließen. Schlauchbänder anziehen und Benzinleitung anschließen.
Vergaser Grundeinstellung:
  • Maschine auf Hauptständer stellen und Getriebe auf Leerlauf schalten.
  • An Stellschraube nach Lösen der Gegenmutter vorläufiges Seilzugspiel beider Vergaser auf ca. 4 mm einstellen, damit Drosselklappen nicht an den Zügen "hängen", sondern vollkommen schließen.
  • Darauf achten, dass Startvergaser ganz geschlossen ist, d. h. Betätigungshebel liegt ganz am Anschlag an.
  • Leerlaufgemischregulier Schraube(7) vorsichtig bis Anschlag eindrehen. Anschließend beide Gemisch-Schrauben ca. 11/4 Umdrehung herausdrehen. Gemisch Schraube nicht gegen ihren Sitz anziehen, Schraube und Sitz werden beschädigt!
  • Drosselklappen-Anschlagschraube(34) soweit zurückdrehen, bis sie den Drosselklappen-Hebel(31) gerade berührt. Beide Anschlagschrauben ca. 1/2 Umdrehung eindrehen.
Vergaser synchronisierensynchronisieren:
  • Beide Vergaser an Unterdruckmessuhren anschließen.
  • Motor starten und mit Standgas laufen lasser Vorläufig Leerlaufdrehzahl auf ca. 8-900/min durch gleichmäßiges Ein- Ausdrehen beider Drosselklappen-Anschlagschrauben einstellen.
TIP in diesem Drehzahlbereich lässt sich das Leerlaufgemisch am genauesten einreguliere d. h. der Motor reagiert sehr feinfühlig auf Veränderungen der Leerlauf-Gemischschraube.
  • Gleichlauf der Vergaser an Unterdruckuhren kontrollieren.
  • Leerlaufgemischregulier-Schraube(7) eindrehen, bis Drehzahl abzufallen beginnt. Anschließend Gemisch Schraube 1/8 bis 1/4 Umdrehung herausdrehen. Eindrehen Gemisch wird magerer, Ausdrehen Gemisch wird fetter.
  • Einstellvorgang am zweiten Vergaser wiederholen.
  • Dabei laufend Gleichstand beider Vergaser den Messuhren beobachten.
  • Liegt die Leerlaufdrehzahl jetzt nicht im Sollbereich (900-1100/min), Einstellvorgang (Leerlaufdrehzahl/-Gemisch) wiederholen.
Endeinstellung und synchronisieren der Gaszüge:
  • Gasseilzug-Spiel mittels Einstell-Rändel auf 0,5-1 mm einstellen.
  • Motordrehzahl mit Gasgriff (damit Drosselklappen an den Zügen hängen) leicht erhöhen, Gaszug beider Vergaser mittels Einstell-Rändel so einregulieren, dass beide Mess-Uhren gleichen Unterdruck anzeigen. Gegenmuttern der Rändelschrauben anziehen.
Unterdruck erhöhen, Rändelschraube herausdrehen, Unterdruck zu hoch, Rändelschraube eindrehen *Einstellvorgang soll nicht länger als 10 Minuten dauern, da sonst Überhitzungsgefahr droht
Danach sollte der Motor wenn das Gas schnell aufgedreht wird sauber aus dem Stand hochdrehen und die Drehzahl auch wieder schnell zurück fallen. Es Knattert dann ein bisschen im Auspuff ist aber normal solange die Messuhren noch am Vergaser hängen. Auch das Magerpatschen im Schiebebetrieb ist ganz normal und deutet auf eine gute Gemischeinstellung hin und ist nicht unbedingt auf zu Mageres Gemisch zurückzuführen.
Das die 1000er Motoren bei ca.4000 unruhig laufen ist normal. Die 800er Motoren laufen besser, haben aber leider nicht den Durchzug wie die tausender. Motoren mit SLS reagieren extrem träge auf Veränderung der Einstellschrauben.
Vergaser fehler:
Motor dreht im Kalten zustand ungleich, ein Zylinder dreht zu hoch Ursache: Verschmutzter Vergaser. Gemisch wird durch den Unterdruck falsch angezogen.
Motordrehzahl fällt nicht schnell genug ab Ursache: Gemisch zu fett.
Motor dreht von alleine hoch Ursache: Gemisch zu Mager Motor saug mehr Luft durch den Unterdruck hebt sich die Düsennadel oder verschmutzter Vergaser Gemisch wird nicht über die richtigen Kanäle angesaugt.
HPN Rallyesport 1 Startvergaser Gehäusedichtung
2 Startvergaserwelle
3 O-Ring
4 Startvergaser Gehäuse
5 Hebel
6 Feder
7 Hebel
8 Federscheibe
9 Mutter
10 Linsenkopfschrauben 4x
11 Nadelventil
12 Zersteuber
13 Nadeldüse
14 Dichtring -Gummiring, O-Ring-
15 Düsenstock
16 Hauptdüse
17 Gemischregulierschraube
18 Dichtring
19 Feder
20 Leerlaufdüse
21
22
23 DrosselklappeHaltering 24 DrosselachseGummiring, O-RingScheibeUnterdruckkolbenKlemmfeder, Sprengring 25 Schrauben 26Deckel Schiebernadel Kreuzschlitzschrauben 2xFederZackenscheibeMembraneSchraubenBeilagscheiebn 27, 28 Drosselhebel 29, 30 Scheibe, Mutter 31 Haltearm 32, 33 Schrauben, Scheiben 34 Leerlauf Anschlagschraub 35 Rückhohlfeder 40 Schwimmerkörper 41 Schwimmerstift 42, 43 44 Schwimmergehäuse 45 Spannbügel 46 Korkdichtung 47 48Dichtring 49 Gummiring, O-Ring 50 Dichtung 51 52 Hebel, Rückhohlfeder 53, 54 Scheibe, Mutter
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Zündung einstellen:

Doppelzündung mit Steuergerät von Q-Tech Möglichkeit eins:
Man braucht eine Zündpistole mit verstellbarem Schließwinkel. Dieser wird im Leerlauf auf 30 Grad eingestellt dann muss die "S"-Markierung nicht "Z" auf dem Schwungrad bei 4000 Touren in der Mitte stehen.
Ein abblitzen von "S" im Leerlauf ist überflüssig und wird auch nicht stimmen.

Da im Hallgeber die Anschlagsteile für den Fliehkraftversteller umgebaut und nun aus Metall und nicht wie Original aus Kunststoff sind verstellt sich die Zündung normarlerweiße nicht mehr, es ist ausreichend alle 15.000 Km eine Kontrolle durchzuführen.
Es reicht auch den Umriss des Halgebers vor dem Ausbau mit einer Reißnadel oder Stifft anzuzeichnen so das der Hallgeber wieder in der gleichen Stellung angebaut werden kann.
Doppelzündung mit Steuergerät von Q-Tech Möglichkeit zwei:
Mit einer Normalen Stroposkoplampe wird der Zeitpunkt eingestellt das bei 3500U/min die Markierung am Schauloch zwischen S und OT des Schwungrates steht.
Original Zündung:

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Leerlaufschalter wechseln:

Es gibt zwei Möglichkeiten entweder das Getriebe komplett ausbauen Kupplung und Kardan können hierbei auf Verschleiß geprüft werden. Hierzu die Schwinge Lösen und nach hinten ziehen das reicht um das Getriebe herauszunehmen oder wechseln bei eingebautem Getriebe hierzu folgende Vorgehensweise
Getriebeöl ablassen, Sammler der Auspuffanlage entfernen erst die Krümmer, dann Endtopf lösen und Schelle zum Sammler lockern, dann beides entfernen. Den hinteren Teil des Motors mit einem Heber oder Bock abstützen und die hintere Motor-Befestigungsschraube lösen und entfernen. nun kann die Buchse zwischen den Blöcken der Motoraufhängung entfernen diese versperrt den Blick auf den Schalter und verhindert ein vollständiges Herausschrauben des Schalters. Die Buchse ist eingepasst, geht also etwas schwergängig heraus. Die Kabel von Schalter abziehen und Schalter auswechseln. Der Zusammenbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Das Einsetzten der Buchse ist etwas langwierig geht aber.
Benötigt werden außer dem Schalter neue Dichtungen für Krümmer/Sammler (2x) und Sammler/Endtopf (1x) wenn diese noch aus Papier sein sollten. Die Auspuffanlage mit Kupferpaste oder besser Nickelpaste zusammenbauen!
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Anlasser

Ausbauen
Der Anlasser kann bei eingebautem Motor ausgebaut werden.
TIP Bei ausgeschalteter Zündung zuerst das Minuskabel der Batterie abklemmen, bevor Arbeiten am Anlasser vorgenommen werden.

  • Anlasserabdeckhaube nach Lösen der zwei Befestigungsschrauben (Innensechskant SW 5) abnehmen.
  • Motorentlüftungsschlauch entfernen.
  • Plus-Kabel von Anlasser lösen und Stecker vom Anlasser-Relais abziehen.
  • Zwei Befestigungsschrauben lösen und Anlasser entnehmen.
  • Am Magnetschalter Mutter lösen und Leitung abnehmen.
  • Am hinteren Anlasserdeckel zwei Kupfermuttern lösen und Deckel abnehmen.
  • Haltefedern der Kohlebürsten anheben und Bürsten entnehmen.
  • Drei Befestigungsschrauben ausdrehen und Anlassergehäuse von Planetengetriebe-Gehäuse abnehmen. Anker herausnehmen und Lage und Anzahl der Beilagscheiben notieren.
Prüfen
  • Kollektorlamellen dürfen keine Verfärbungen aufweisen; paarweise verfärbt deuten sie auf geerdete Ankerwicklungen hin.
Prüfung mit Voltmeter:
  • Voltmeter zwischen Batterie-Plus- und Minuspol anschließen.
  • Anlasser 2-3 Sekunden betätigen.
---sinkt Messwert deutlich unter 8 V, ist Batterie defekt.
---liegt Messwert über 8 V, Messwert notieren.
  • Voltmeter zwischen Magnetschalter Klemme 30 und Anlasser-Masse anschließen.
  • Anlasser 2-3 Sekunden betätigen.
  • Messwert ablesen und mit notiertem vergleichen.
--- Beträgt Differenz mehr als 0,5 V:
  • Anschlüsse und Kabel zwischen Anlasser und Batterie prüfen. Sind diese in Ordnung ist der Anlasser defekt.
Prüfung mit Amperemeter :
  • Motor muss betriebswarm sein. Amperemeter an Batterie-Plus- und Minuspol anschließen.
  • Triggerzange über Anlasserkabel zu Klemme 30 klemmen.
  • Anlasser 2-3 Sekunden betätigen.
---nach kurzem Ausschlag geht Zeiger auf konstanten Messwert zurück.
  • Messwert ist abhängig von der vom Anlasser verlangten Leistung.
  • Falls Messwert < 100 A ---> Anlasser o.k.
  • Messwert 100-130 A --> Anlasser noch o.k., es kann aber zu Startschwierigkeiten kommen.
  • Messwert > 130 A ---> Anlasser defekt.
Zusammenbau
TIP Befestigungsschraube des Anlassers mit der des Luftfiltergehäuses Tauschen so lässt sich der Anlasser ohne Propleme aus und einbauen.
  • Neue Kohlebürsten in Halter einsetzen.
  • Halter auf Gewindestifte(8) im Anlassergehäuse einsetzen.
  • Kurze Leitung(1) auf Gewindestift aufschieben.
  • Hinteren Anlasserdeckel mit zwei Muttern festschrauben.
  • Leitung(7) am Magnetschalter mit Mutter festschrauben.
  • Steilgewinde und Einrückring mit Silikonfett (z. B. Bosch PZ 2 V 3) bestreichen.
  • Ausrückhebel(2) und Kolben(3) des Magnetschalters einbauen.
  • Magnetschaltergehäuse(6) mit Spiralfeder am Gehäuse(5) festschrauben.
  • Anlasserdeckel(17) aufsetzen und festschrauben.
  • Anlasser einbauen und anschließen.
  • Anlasserabdeckhaube aufsetzen und Luftfilterkasten montieren.
HPN Rallyesport Einzelteile/Anlasser
1 Befestigungs-Schraube Magnetschalter
2 Ausrückhebel
3 Magnetschalter-Kolben
4 Feder
5 Gehäuseplatte
6 Magnetschalter
7 Leitung
8 Gewindestift
9 Zwei Befestigungsmuttern (Kupfer)
10 Hinterer Gehäusedeckel
11 Kohle-Federn
12 Befestigungs-Schrauben Magnetschalter
13 Kohlebürsten
14 Kohlebürste mit kurzer Leitung
15 Kohlebürstenhalter
16 Untersetzungsgetriebe
17 Anlasserdeckel
18 Drei Befestigungs-Schrauben

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31.09.3003