Planung der Strecke
Angedacht ist bis jetzt von Quito in Ecuador aus zu beginnen, da wir hier auch einige Bekannte haben die wir gerne wieder einmal besuchen möchten.
Von Quito aus wollen wir dann die Panamericana über Ambato, Riobamba, Cuenca und Loja an die Grenze bei Macara fahren. Von hier wollen wir, soweit das Wetter es zulässt, in den Anden bleiben und mit einigen Aufenthalten und Abstechern unter anderem in der Cordillera Blanca nach Machu Picchu bis Puno am Titicaca See fahren. Von Puno über Arequipa an die Küste und entlang der Küste die Panamericana wieder zurück bis Quito um von dort die Heimreise anzutreten. Da der Süden Perus die bekantesten touristischen Sehenswürdigkeiten bietet werden wir dort auch die meiste Zeit einplanen. Als Alternative denken wir auch darüber nach in Quito zu beginnen und von Lima zurück zu fliegen. Eine genauere Planung die bis zum Jahresanfang 2003 erfolgt wird uns die zeitlichen Möglichkeiten aufzeigen. Auch wollen wir im Februar die Touristenmesse in Berlin besuchen bei der wir vor einigen Jahren schon sehr gute Infos zu Peru erhalten haben.

Festlegen der Reisezeit
Erste Nachfragen bei den Chefs erfolgte schon 2001. Bei der Urlaubsplanung für 2003 wurde nun der Jahresurlaub 2003 auf Ende des Jahres, erster Urlaubstag 17. November festgelegt. Da wir ca. 3 Monate lang das Land erkunden möchten ist die einzige Möglichkeit von 2 Jahren den Urlaub zusammenzulegen. Leider ist November bis Dezemberr die einzige Zeit einen längeren Urlaub zu verbringen ohne Unbezahlten Urlaub zu nehmen denn für die Anden währen die Monate Juli bis Oktober besser, da es die Trockenzeit ist.
Anfang 2003 nach Erscheinen der neuen Flugpläne werden wir uns nach einem günstigen Flug erkundigen und nach Genehmigung des Urlaubs buchen.
Danach ist die Organisation des Motorrad Transportes an der Reihe.
Im Spätsommer dann das besorgen der benötigten Papiere.

Motorradtransport Juli 2003
Nachdem wir nun einige Angebote von verschiedenen Firmen für den Motorrad Transport vorliegen haben sind wir nach Stuttgart zu der Firma EXEL gefahren um uns die fertigen Metallpaletten für den Motorrad Transport anzusehen und die HPN einmal Probe zu verpacken, damit wir das genaue Packmaß erfahren und somit auch den Preis. Es stellte sich heraus das die fertigen Paletten nicht so das Ware sind, unter anderem ist es nicht möglich auf so einer Palette die Maschine mit ausgebautem Vorderrad zu verzurren. Nach einigem probieren und messen kamen wir zu dem Schluss das eine auf Idealmaß 240x80x8 cm gezimmerte Holzpalette die günstigste Möglichkeit des Transportes ergibt, der Preis bewegt sich immerhin zwischen 4500 EUR Metallpalette und 3400 EUR auf der Holzpalette. Um auf dieses Maß zu kommen ist es nötig das Vorderrad, den Spritzschutz und das Windschild abzubauen. Ebenfalls muss der Lenker abgeschraubt und über dem Tank verzurrt werden, auch die Koffer können nicht am Motorrad bleiben, diese werden als normales Reisegepäck mitgenommen oder auf die Palette gestellt, was nicht so schlimm ist, da wir ja eh nicht mehr mitnehmen können als in die Koffer passt.

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21.07.2003